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McLaren P1 - Brutaler Supersportwagen

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Aggressiv mit Flügeltüren, tiefes Fahrwerk, böllernder Motorsound. Solch einen Wagen begegnet man nicht oft in freier Wildbahn. Schön anzusehen, dies rächt sich jedoch beim Einsteigen in die flache Flunder. Vorsicht auf den Kopf, unter die Flügeltüren hindurch, über den breiten Seitenschweller. Nun sitz man in den harten, engen Schalensitzen und ist in Gedanken schon auf der Rennstrecke.

Der Innenraum wirkt auf den ersten Blick relativ schlicht gehalten. Ist sind noch ein paar Extra-Knöpfe angebracht, massig Carbon ziert den Innenraum. Die Sicht nach hinten ist stark eingeschränkt, und spätestens wenn man die erste Bodenwelle kassiert, bestätigt sich die Vermutung über dieses Ungetüm.

 

 

Per Knopfdruck gehts elektrisch, jedoch nur rund zehn Kilometer. Der Elektromotor leistet um die 180 PS. Ein erneuter Kopfdruck auf den selben Schalter erweckt den brummenden V8 zum Leben. Zwei Turbolader verhelfen dem 3,8 Liter Motor auf 736 PS und 720 Nm. Das ganze bringt nicht mehr als 1395 Kilogramm auf die Waage.

In 2,8 Sekunden gehts von null auf 100, nach 6,8 auf 200 und nach 16,5 Sekunden sind die 300 erreicht. Bei 350 km/h ist Schluss, aus Sicherheitsgründen. Wieso nicht auch den Bugatti Rekord knacken? Aber warum sollen wir das auch versuchen, fragt der zuständige Techniker Mackenzie. So ein Tempo kann man nur auf einer Geraden fahren die es im realen Leben nie gibt, und kommt eine Kurve sind wir wieder vorne.

Nochmal zu den 2 Schaltern auf dem Lenkrad. Ähnlich wie im Formel 1, lässt sich auch hier kurzzeitig (etwa 30 Sekunden) die Leistung brachial erhöhen. Die Formel 1 Fahrer träumen davon, im Vergleich werden hier nur 82 PS über 2 Sekunden mobilisiert. Beim McLaren P1 ganze 179 PS über einen Zeitraum von knapp 30 Sekunden. Der Bugatti mag stärker, und auf einer Fantasiegeraden auch schneller sein. Jedoch ist im realen Leben kein anderer Supersportwagen so spektakluär wie der McLaren P1. Vorausgesetzt man besitzt einen gültigen Führerschein und nötiges Kleingeld von € 1.100.000.- .

 

Quelle: www.mclaren.com

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