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Einrichten einer Hobby-Schrauberwerkstatt - das sollten Sie wissen

Hobby-Werkstatt einrichten Hobby-Werkstatt einrichten

 

Eine heimische Schrauberwerkstatt bietet Ihnen die Möglichkeit, einige der Reparaturen und Wartungsarbeiten an Ihrem Fahrzeug selbst vorzunehmen, ohne, dass Sie dafür eine Werkstatt besuchen müssen. Darüber hinaus ist es für viele Fahrzeugbesitzer ein Hobby, an Ihrem PKW basteln und schrauben zu können.

 

Welche Vorteile bietet eine heimische Schrauberwerkstatt?

Die Vorteile einer eigenen Hobbywerkstatt liegen auf der Hand: je nachdem, wie die Werkstatt ausgestattet ist, können Sie einfache Reparaturen und Wartungsarbeiten selbst durchführen. Sie müssen keine teure Werkstatt mehr aufsuchen und dort viel Geld für eine Reparatur bezahlen. Vor allem einfache Dinge, wie ein Reifenwechsel oder der Wechsel von Öl und Kühlflüssigkeiten, sind Dinge, die sich in vielen Fällen noch in der eigenen Werkstatt durchführen lassen.

 

Welche Ausrüstung braucht man für die eigene Hobbywerkstatt?

Wie Sie Ihre Schrauberwerkstatt ausstatten möchten, hängt vor allem davon ab, welche Arbeiten Sie dort durchführen möchten und wie viel Geld Sie bereit sind, für die Hobbywerkstatt auszugeben. In jedem Fall sollte grundlegendes Werkzeug, wie Schlüssel und Zangen nicht fehlen. Auch Schraubendreher in allen Ausführungen gehören zur Grundausstattung. Ein Vorrat an verschiedenen Verbrauchsmaterialen sowie Werkstattwagen und andere Ordnungshelfer dürfen ebenfalls nicht fehlen. Sie sollten zum Beispiel Öl und Kühlflüssigkeit, aber auch Dinge wie Wasser und Frostschutz für die Wischanlage, Ölfilter und Glühbirnen vorhalten.

Vor allem wenn Sie planen, komplexere Arbeiten an Ihrem Fahrzeug durchzuführen, dann sollten Sie auf jeden auch über die Anschaffung einer Hebebühne oder einer Grube nachdenken. Nur so können Sie gefahrlos und bequem Arbeiten auch unter dem Fahrzeug durchführen. Weitere Geräte sind aber auch zum Beispiel Schweißgeräte und andere Werkzeuge. Aufgrund der hohen Kosten der Einrichtung für eine Hobbywerkstatt, ist es ggf. sinnvoll, zunächst mit dem absolut notwendigen Gerät zu starten und die Werkstatt Schritt für Schritt aufzustocken.

 

Welche Reparaturen sollte nur der Fachmann/die Fachfrau durchführen?

Kraftfahrzeuge sind in den letzten Jahren immer moderner und komplexer geworden. Konnte man noch vor 20 Jahren fast alle Reparaturen selbst vornehmen, so ist das Thema heute weitaus komplexer. Welche Arbeiten Sie selbst durchführen können, hängt vor allem auch vom Fahrzeugtyp ab. Ein Öl- bzw. Ölfilterwechsel, der Wechsel der Bremsbeläge oder der Austausch von Glühbirnen zum Beispiel kann in vielen Fällen selbst erledigt werden.

Moderne Fahrzeuge verfügen jedoch inzwischen häufig über einen aktiven Reifendrucksensor, sodass ein Reifenwechsel nur noch in der Fachwerkstatt möglich ist. Andere Autos haben die Scheinwerfer so verbaut, dass eine ganze Reihe an Komponenten ausgebaut werden müssen, um an die Birne zu kommen. Auch hier ist die Werkstatt meist der einzige Ausweg. Die Finger weg lassen sollten Sie in jedem Fall von Xenon Leuchten. Aufgrund der hohen Spannung besteht Lebensgefahr! Vorsicht ist aber beim Wechsel der Batterie geboten: der Wechsel ist zwar nach wie vor einfach und unkompliziert möglich, bei vielen Fahrzeugen müssen jedoch anschließend die Fensterheber, der elektrische Zündschlüssel oder andere Teile der Software neu programmiert werden. Auch hier ist daher ein Besuch der Fachwerkstatt erforderlich. Möglich ist zwar, wie bereits gesagt, der Wechsel der Bremsbeläge. Diesen sollten Sie jedoch nur durchführen, wenn Sie sich wirklich auskennen. In der Regel ist es besser, diese Arbeiten dem Fachmann zu überlassen, da gerade die Arbeit an den Bremsen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Sie und für den Straßenverkehr bedeuten kann.

 

Was ist für die eigene Sicherheit und in Bezug auf den Umweltschutz zu beachten?

Für eine Hobbywerkstatt gelten generell nicht die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnung, wie sie für gewerbliche Betriebe gelten. Dennoch müssen Sie sich darüber klar sein, dass die Arbeiten in einer Hobbywerkstatt genauso gefährlich ist, wie in jeder anderern Werkstatt auch. Es kann zu Unfällen kommen und es gibt Gefahren. Aus diesem Grund sollten Sie die gesetzlichen Bestimmungen zur Unfallverhütung als Empfehlung auch für Ihre Schrauberwerkstatt zu Hause umsetzen. Vor allem auch deswegen, weil es ansonsten im Falle eines Unfalls oder einer Verletzung passieren kann, dass Ihnen die Versicherung die Zahlung verweigert. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie in Ihrer Werkstatt über die Möglichkeit verfügen, Betriebsmittel und Reste umweltschonend und gemäß gesetzlicher Bestimmungen zu entsorgen. Das gilt besonders für Schmierstoffe wie Öl, aber auch für Chemikalien, wie Kühlflüssigkeit, Frostschutzmittel, etc..

 

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(2 Stimmen)

2 Kommentare

  • Belmir gepostet von Belmir
    Freitag, 21 Juli 2017 20:52

    Hi,

    ich schraube auch schon eine Zeit lang. Einen Werkstattwagen habe ich noch nciht wirklich gebraucht.

    Mir hats bishher gereicht wenn mein Werkzeug sauber an einem Großen Brett an der Wand hing.

    Ich habe ne Werkbank wo ich dann Sachen drauf legen kann. Bohren, Reinigen, Hämmern und was auch immer.

    Was ich mir diesen Sommer dann mal er zulegen werde wird wohl eine Moped hebe Bühne für Wartungsarbeiten sein.

    Find ich wesentlich nützlicher am Anfang als nen Werkstatt Wagen

  • Martin gepostet von Martin
    Mittwoch, 12 Juli 2017 22:28

    Danke für den hilfreichen Artikel! Finde eine HobbyWerkstatt echt eine tolle Sache, vor allem für die kleineren Umbauten am Auto. Man kann einfach günstig und ungestört án seinem Projekt weiterarbeiten.
    Habe letztens meinem Auto neue Federn verpasst. Da war ich echt froh dass ich eine kleine Werkstatt habe. Würde nicht auf diesen Komfort verzichten wollen.

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